Bleib manche Nächte auf bis zur Dämmerung.
So wie es der Mond manchmal tut für die Sonne.
Sei wie ein voller Eimer,
der den dunklen Brunnen hochgezogen
und dann ans Licht gehoben wird.
25 Monday May 2015
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17 Friday Apr 2015
Posted in Dichtung, Gott, Heiliger Geist, Literatur, Mystik, Poesie, Rumi, Spiritualität, Sufismus
In jedem Treffen, in jeder Zufallsbegegnung auf der Straße
gibt es ein Leuchten, erstrahlt Eleganz.
Heute erkannte ich:
Diese Juwel-gleiche Schönheit ist die Präsenz.
Unsere Liebesverwirrtheit,
der Glanz, in dem wässriger Lehm heller als Feuer wird.
Das ist der FREUND.
Ich betete: „Gibt es denn einen Weg
in dich hinein, eine Leiter?“
„Dein Kopf ist die Leiter. Bring ihn unter deine Füße.“
Der Geist, diese Himmelskugel an Wahrnehmung
ist ein Sternenuniversum.
Stoß dich mit deinem Fuß davon ab
und tausend neue Straßen tauchen auf.
Wie wenn du bei Tagesanbruch
durch Licht segeln würdest.
Übersetzung nach Coleman Barks